Es gibt keinen Weg aus der DUALITÄT ins Ganze

Ocean in a dropl

Über das GANZE, das EINE kann man nicht reden. Sobald man redet/denkt/wahrnimmt, ist man in der Dualität.

Es gibt keinen Weg aus der DUALITÄT ins Ganze. Man ist aktuell ganz, sobald man DUALITÄT als das erkennen kann was sie ist – POLARITÄT, voneinder abhängige Gegensätzlichkeit. Erkennen von Polarität nicht als Konzept, INTELLEKTUELLE Schlußfolgerung, sondern verkörpert, als SEIN, verkörpert, in ‚Fleisch und Blut‘.

Dieses SEHEN ist keine REPRÄSENTATION des Ganzen, sondern seine AKTUELLE PRÄSENTATION. Jede kognitive Präsentation (Theorie, Methodik, Sichtweise) ist eine Abstraktion, ein begrenzt gültiges Modell des Ganzen, also ein Mythos.

Sobald man redet bricht sich das GANZE. Ausser der Redner und Zuhörer IST auch während des Redens das Ganze – dann spricht kein Redner, sondern das Ganze artikuliert sich – hier und jetzt. Und das Ganze nimmt sich hier und jetzt – aktuell ausgedrückt – selber als Zuhören wahr.

Diese Sätze machen für jemanden außerhalb des Ganzen keinen Sinn. Sein Verharren in dualistisch gespaltener Logik verunmöglichen die notwendige Preisgabe jeder Metaphysik, Mythologie. Er wird dazu sagen ‚Unsinn, sofort Abschweifen in vertraute Formeln – oder einen Mythos draus machen.

Es gibt kein Mittel dagegen – außer Zurückweisung des Falschen.

Diese Zurückweisung passiert ohnehin jeden Augenblick – im Versagen von letzter Sicherheit im Entscheidungs- und Handlungsprozess. Empirisch haben wir immer nur Wahrscheinlichkeiten. Das vorläufige Gelingen blendet uns aber – wir halten unsere Modelle des EINEN gerne spontan für wahr. ERFOLG macht blind, berauscht, verzaubert. Wir sind sind wie der Zauberlehrling im Gedicht… Den faulen Zauber zu durchschauen – darauf kommt es an.

Wie erlöst man den verzauberten Kalif Storch? Wie erlöst man sich? Wie befreit man sich von seiner verkehrten Sichtweise? Wer fragt? Und was hält Dich gefangen, Fragender? Ah, solche Fragen!
Siehst Du’s? Jetzt?

Erlösende Schweigen.

„The dynamism of Oneness comes from the contradictory nature of oneness. Oneness is both inclusive and exclusive. For example, oneness may manifest as intuition on the one hand and analysis on the other. Intuition reaches out to include the maximum in its grasp; analysis is reductive and cuts any manifold into smaller units. Cosmically Oneness is both the universe and the centre. It is only within the limited human mind that the Big bang and the modern universe is separated by billions of years. In a greater mind they would be simultaneous. Oneness then is itself ambiguous. Yet this is impossible because oneness is an imperative: “Let there be one!” “Let there be no contradiction or ambiguity” It is from this injunction that classical logic derives its authority“. – A. Low

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