WIRKLICHES HANDELN……

  • Subtle & Miraculous
  1. Wirkliches Handeln ist eine völlig andere Dimension als das begriffliche Denken und Wahrnehmen.
  2. Wirkliches Handeln wird hier und jetzt vollzogen.
  3. Im wirklichen Handeln sind Körper und Geist, Subjekt und Objekt eine Einheit.
  4. Wirkliches Handeln geschieht immer im gegenwärtigen Augenblick, und dieser nie wiederkehrende Augenblick ist zeitlos, d. h. er hat das Wesen der Ewigkeit.

‚Wirkliches Handeln‘ ist ein Tun ohne Tuenden. Nicht ‚ich tu etwas‘, sondern ‚es tut sich etwas’……..In dieser Haltung ist das vegetative Nervensystem, nämlich der Sympathikus und der Parasympathikus, grundsätzlich im Gleichgewicht. Dieses Gleichgewicht ist ein ausgeglichener und harmonischer Zustand – er wird ‚Gesundheit‘ genannt. Das Gleichgewicht aller physischen, psychischen und geistigen Funktionen im Körper befähigt uns, unwillkürlich und ohne dabei zu denken in jedem Augenblick direkt das zu tun, was wir tun sollen und das zu vermeiden, was wir nicht tun sollen. In diesem Zustand der Einheit des Seins jenseits aller dualistischen Trennung kommt die intuitive Weisheit  zum Vorschein, die alle Menschen von Natur aus besitzen. Ja, schöne Worte. – Aber man versteht sie erst ‚wirklich‘, wenn man spontan folgende Frage beantworten kann: “Was ist der Ton einer klatschenden Hand?” Nun, was ist er? Dann erkennt man sofort, dass die Antwort in der Frage liegt….:

„Nach allem, was sich wahrnehmungsmäßig darüber ausmachen läßt, geht demnach das Bewußtsein (mind) in dieser unserer räumlichen Welt einher gespenstischer als ein Gespenst. Unsichtbar, ungreifbar ist es ein Ding ohne jeglichen Umriß; es ist überhaupt kein ‚Ding‘. Es bleibt unbestätigt durch die Sinne, und bleibt das auf immer.“

Wer oder was fragt? Und wer oder was antwortet? Jede Frage enthält ihre Antwort… Wer den erkennt, dem sich eine Frage stellt, derjenige kennt auch bereits deren Antwort. Und damit entfällt dann schließlich alles Fragen…….

So jemand sagt dann: „Ich suche nicht, ich finde.“ (Picasso) – Ein Fragen also, das Finden ist; und ein Finden, das Suchen ist. Der Prozess des Suchens und Findens bleibt, der Fragende geht darin ganz auf, er ‚verschwindet‘ als solcher in diesem Prozess. – Unmittelbares Handeln halt!

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